Bei allen drei Ausgaben, wurde bei den verschiedenen Ausgaben (Druckphasen) teilweise auch unterschiedliche Papiersorten eingesetzt. Da die Auflagen der einzelnen Ausgabe mengenmäßig teils sehr unterschiedlich waren, wirkt sich das gerade in heutiger Zeit noch deutlich auf die Bewertung in den einschlägigen Katalogen aus. Wenn dann noch eine weitere Seltenheit dazukommt, kann ein Katalogwert von einigen tausend Makt dabei "herauskommen". Was bei einem eventuellen Verkauf dann aben tatsächlich für ein Preis zu erziehlen ist, entscheinet wie immer Angebot und Nachfrage.

Bei den unterschiedlichen Drucken werden teilweise die selben Bezeichnungen verwendet, es kann aber sein, daß die Papiereigenschaften erheblich von einander abweichen.



Beim Amerikanischen Druck unterscheidet man drei verschieden Papiersorten, die beim Druck verwendet wurden.

x-Papier   dickes, glattes, weißes Papier, kräftige Farben, 0,11mm (1. Auflage)
y-Papier   dünnes, glattes, weißes Papier, kräftige Farben, 0,08 bis 0,09 mm (1. Auflage)
z-Papier   dickes, rauhes wolliges Papier, das graustichig bzw. gelblich bis bräunlich ist und holzartige Einschlüsse hat
                matte Farben, 0,10 bis 0,12 mm (mehrere Auflagen)



Beim Englischen Druck kamen ebenfalls drei verschiedene Papiersorten zum Einsatz.

x-Papier   weißes Papier mit dicker gelblicher Gummierung, 0,09 bis 0,10 mm (1. Auflage)
y-Papier   dünnes, transparentes, weißes Papier mit gelber, glatter Gummierung, 0,065 bis 0,085 mm (1. Auflage)
z-Papier   dünnes, kaum transparentes und leicht gelbliches Papier, weiße bis leicht gelbliche (rauhe, brüchige) Gummierung (2. Auflage)



Beim Deutschen Druck kennt man bis heute vier unterschiedliche Papiersorten.

v-Papier   ähnlich dem x-Papier, die Farben unterscheiden sich aber im UV-Licht (nur für Probedrucke verwendet)
x-Papier   weißes bis leicht graustichiges, glattes, glasiges, dünnes Papier mit glänzend streifiger Gummierung, 0,07 bis 0,08 mm
                (wird auch als Etikettenpapier gezeichnet)
y-Papier   dickes, graustichiges, schlechtes Papier (unter der UV-Lampe wird die Farbe violettgrau), flach steigende Papier-
                streifung, diagonal genetzte Gummierung, 0,09 mm (wird auch als Bremer Papier bezeichnet)
z-Papier   weißes bis leicht getöntes Papier, 0,07 bis 0,095 mm (wird auch als Alfelder Papier bezeichnet)



Auf eine bildliche Darstellung wurde an dieser Stelle verzichtet, da die Unterschiede teilweise nur schlecht zu erkennen sind.


 

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